Máriafürdö ist ein kleiner Ferienort am Südwestufer des Plattensees mit etwa 1000 ständigen Einwohnern. Damit liegt der Ort direkt am Nationalpark des Kleinen Plattensees, das zu den größten naturbelassenen Sumpfgebieten und Vogelparadiesen Mitteleuropas zählt.
Eine wesentliche Rolle für die Besiedlung hat der Landwirt Imre Széchenyi gespielt. Máriafürdö hat seinen Namen nicht von der Jungfrau Maria, wie viele zunächst vermuten, sondern von Széchenyis Frau. Nach dem Ende des kommunistischen Regimes in Ungarn wurde die Stadt selbstständig. Heute ist Máriafürdö ein sehr beliebter und bekannter Urlaubsort, auch für viele deutsche Touristen. Dennoch gehört der Ort zu den ruhigsten und romantischsten am Plattensee. Beeindruckend ist das Panorama des Nordufers und die zum Teil unberührte Natur des Schilfgürtels in diesem Bereich des Sees. An dem 8 km langen Ufer stehen dem Urlauber acht Strände in einer natürlichen Umgebung zur Verfügung.
Im Hinterland der Ortschaft gibt es viele Weingarten. Die Trauben gedeihen auf dem fruchtbaren Sandboden besonders gut. Sehr schön ist auch die neue Steinmole, die 300m in den See ragt und bei schönem Wetter einen atemberaubenden Blick auf die Sonnenuntergänge ermöglicht. Zudem befindet sich hier er einzige Schutzhafen für Kielboote am südwestlichen Ufer des Balaton.
In Máriafürdö gibt es verschiedene Unterkünfte für Touristen. Im Ortszentrum befindet sich ein Hotel und das öffentliche Strandbad. Zudem gibt es zahlreiche Ferienhäuser und Ferienwohnungen, die man mieten kann. Damit ist der Ort nicht nur ein beliebtes Reiseziel für Familien sondern auch für
Klassenfahrten.
Im Sommer werden in Balatonmáriafürdő umfangreiche Programme von Unterhaltung über Kultur bis hin zu Sport angeboten.